FastBuds Music Listen Now

Arten von Lampen zum Anbau von autoflowering Cannabis

31 December 2019
Welche Lampen sind einfach die besten für den Anbau von autoflowering Cannabis? Lies weiter, um es herauszufinden...
31 December 2019
8 min read
Arten von Lampen zum Anbau von autoflowering Cannabis

Inhalt:
Weiterlesen
  • 1. Brauchen autoflower starke lampen?
  • 2. Beste lampenarten für den anbau von autoflowering cannabis
  • 2. a. Cfl-lampen
  • 2. b. Leuchtstofflampen
  • 2. c. Hid-lampen
  • 2. d. Led-lampen
  • 3. Sonnenlicht
  • 4. Wesentliche ausrüstung für den indoor-growraum
  • 5. Fazit

Der Anbau von Cannabis ist wirklich befriedigend, aber da es in vielen Regionen Einschränkungen gibt, bist du gezwungen, drinnen zu kultivieren. In solchen Situationen spielt die Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Deshalb stellen wir dir die verschiedenen Lampenarten vor, die zum Anbau von autoflowering Cannabis geeignet sind. Wenn du Autos anbaust, musst du besonders auf die Beleuchtung achten. Im Vergleich zu photoperiodischen Sorten benötigen Autos deine Aufmerksamkeit in Bezug auf das Licht.

Warum? Weil Autoflower eine kurze Lebenszeit haben. Sie wachsen und produzieren Blüten, die bereits nach 2–3 Monaten geerntet werden können. Bei so wenig Zeit kannst du es dir nicht leisten, die Pflanzen durch minderwertige Beleuchtung zu schwächen. Erschwerend kommt hinzu, dass es heutzutage einfach zu viele Möglichkeiten für den Autoflower-Grower gibt. CFL, HID oder LEDs? Während einige sagen, dass CFLs für Autos ausreichen, sind LED-Nutzer damit überhaupt nicht einverstanden. Klar, LEDs sind stärker als CFLs, aber was ist wirklich das Beste für Autos?

1. Brauchen Autoflower starke Lampen?

Autoflower wachsen auch unter 12/12 Beleuchtung schön, warum brauchen sie also überhaupt starke Lampen, fragst du dich? Ja, diese Frage ist berechtigt. Aber denk mal drüber nach – wenn sie nur 12/12 Stunden Licht pro Tag bekommen, ist es nicht zwingend erforderlich, dass das Licht so gut wie Sonnenlicht ist? Außerdem performen Autos besser, wenn sie von Anfang an 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit bekommen als solche mit geringer Beleuchtung. Fakt ist: Autos wachsen auch in einem 12/12-Zyklus, aber wenn du beeindruckende Erträge willst, musst du mehr Licht bereitstellen. Starke Lampen sind deshalb ein Muss. Solange du keine Kosten sparen willst, macht eine schwache Beleuchtung schlicht keinen Sinn.

2. Beste Lampenarten für den Anbau von autoflowering Cannabis

CFL-Lampen

Wenn du nicht im Schrank anbaust, sollten CFLs niemals deine erste Wahl sein. Allerdings nehmen wir sie hier in die Liste auf, weil sie eine Option sind, falls du Marihuana möglichst unauffällig anbauen möchtest. Außerdem gibt es keine andere Beleuchtung, die CFLs schlägt, wenn du nicht viel Platz hast. Und: CFLs sind überall erhältlich und extrem günstig. Du brauchst jedoch zwei verschiedene Typen von CFLs für die Wuchsphase und die Blütephase. Befinden sich deine Pflanzen in der Wachstumsphase, benötigst du Tageslicht-CFLs, wohingegen warmweißes Licht ideal für die Blüte ist. Ein Nachteil beim Einsatz von CFLs in größeren Grow-Räumen ist, dass du viele Lampen benötigst, um den Pflanzen genug Licht zu geben. Sie sind außerdem nicht sehr leistungsstark, insbesondere im Vergleich zu LED und HID.

Leuchtstofflampen

Leuchtstofflampen – von manchen auch als T5-Lampen bezeichnet – sind ideal für autoflowering Pflanzen. Sie sind nicht besonders leistungsstark, aber die Pflanzen wachsen dennoch gut, solange du genügend Röhren installierst. Wie bei CFLs musst du mehr Lampen kaufen.

 

 

Lampenarten für Autoflower: t5

T5 funktionieren super für Stecklinge und Wachstum, sind aber für die Blütephase nicht ideal.
 

T5-Lampen funktionieren sehr gut während der Wachstumsphase, aber für die Blütephase sind sie nicht geeignet. Aus diesem Grund setzen die meisten Grower auf alternative Lampen.

HID-Lampen

HID-Lampen gelten als die leistungsstärksten auf dem Markt. Sie sind robust, stark und halten sehr lange. Die meisten HPS-Lampen funktionieren mindestens 20.000 bis 24.000 Stunden. Sobald die Birne ausfällt, musst du sie ersetzen. In der Wachstumsphase kannst du Metallhalogenide verwenden. Zur Reifezeit musst du aber auf HPS-Lampen umsteigen, da MH-Lampen während der Blüte schlechter funktionieren. Du musst verstehen, dass du die Lampentypen wechseln musst, um die Jahreszeiten zu simulieren. Der Hauptgrund, MH nicht in der Blütephase zu verwenden, ist, dass sie viel blaues Licht produzieren. Eine Fülle an blauem Licht ist in der Wuchsphase perfekt, behindert aber die Blütenbildung und sorgt für luftige statt harzige, kompakte Buds. Perfekt für die Blüte sind HPS-Lampen (Hochdruck-Natriumdampflampen).

Sie geben Unmengen gelben Lichts ab, das die meisten Cannabispflanzen während der Blüte lieben. Ein Vorteil von HID-Lampen ist, dass sie günstig und fast überall erhältlich sind. Wegen des hohen Stromverbrauchs kann die Stromrechnung allerdings empfindlich steigen. Falls das Budget keine Rolle spielt, ist die Kombination aus MH und HPS die beste mögliche Beleuchtung für autoflowering Cannabis. Ein Hinweis, falls du HIDs nutzt: Sie produzieren viel Licht und werden dadurch sehr schnell heiß. Du musst deshalb unbedingt auf die Lüftung achten. Kaufe leistungsstarke Ventilatoren, um Verbrennungen an den Blütenspitzen zu vermeiden. Ventilatoren reduzieren zudem die Hitze und senken so das Risiko eines Zwischenfalls.

LED-Lampen

Auf dem obigen Bild wachsen 4 Pflanzen unter einer 83-Watt-LED! LEDs (Light Emitting Diodes) sind ohne Zweifel die besten Lampen für den Anbau von autoflowering Cannabis. Ehrlich gesagt sind LEDs perfekt für jede Art von Marihuana. Obwohl bei Autoflower kein Licht-Dunkel-Zyklus nötig ist, kommt die Mehrzahl moderner LEDs mit einem solchen Feature. Damit kannst du sogar Geld durch Stromersparnis sparen. Nutze in der Wachstumsphase bläuliches Licht und in der Blüte rotes Licht – oder direkt das volle Spektrum vom Samen bis zur Ernte. Selbst kleine LEDs gibt es inzwischen mit diesen Möglichkeiten. LEDs vereinen sozusagen alle Vorteile der übrigen hier beschriebenen Lampentypen. Du willst im Schrank growen? Kein Problem – es gibt kompakte LEDs, die genau reinpassen. Größerer Growraum? Hol dir ein richtig leistungsstarkes Gerät mit 300 bis 2000 Watt. Ja, du kannst bis zu 2000W gehen! Und falls du wegen der Stromkosten besorgt bist – gute Nachricht: LEDs verbrauchen kaum Energie!

 

Lampenarten für Autoflower: LEDs

Obwohl LEDs teurer sind, sind sie viel effizienter.
 

Der größte Vorteil bei LEDs: Sie erhitzen sich nicht wie andere starke Lampen. Sie sind robust und halten über 100.000 Stunden! Ja, du hast richtig gelesen! Diese Geräte halten so lange, dass du dir jahrelang keine Sorgen ums Austauschen machen musst. Im Vergleich dazu würdest du in derselben Zeit mindestens 5 HPS-Lampen austauschen – stell dir vor, wie viel Geld du sparst!

Früher waren LEDs extrem teuer, inzwischen sind sie dank der Technik erschwinglich. Es gibt sogar LED-Streifen, um lichtarme Ecken auszuleuchten. Die meisten LEDs verfügen zudem über eingebaute Lüfter, wodurch Überhitzung fast ausgeschlossen ist. Und willst du noch einen draufsetzen, nimm COB-LEDs – das sind die stärksten aller LED-Lampen. Sie bestehen meist aus einer oder zwei Einheiten, geben so viel Licht ab, dass du ohne Schutzbrille kaum hinschauen kannst! Viele Hersteller liefern passenderweise Schutzbrillen mit.

3. Sonnenlicht

Wie du dir denken kannst, gibt es keinen Ersatz für die Natur. Cannabispflanzen wachsen seit Tausenden von Jahren unter Sonnenlicht. Man kann also sagen, dass Sonnenlicht die beste Lichtquelle ist, weil es ein volles Spektrum inklusive UVA- und UVB-Strahlung bietet – und das komplett kostenlos. Wenn Grower kostenloses Licht bekommen, das erheblich besser ist als jede Lampe, warum growen dann überhaupt Leute drinnen? Nun, je nachdem, wo du wohnst, sind die klimatischen Bedingungen nicht ideal für einen Anbau im Freien. Das zwingt viele dazu, nach der Outdoor-Saison drinnen weiterzumachen. Und daraus ergibt sich die nächste Frage…

Wächst Cannabis besser unter Sonnenlicht? 

Sonnenlicht ist gratis – ein riesiger Vorteil –, aber Cannabispflanzen wachsen mit jeder Art von Licht. Das bedeutet, du kannst mit nahezu jedem Lampentyp gute Ergebnisse erzielen, solange die Pflanzen genug Licht bekommen. Diese Diskussion wird ewig weitergehen, weil jeder Grower seinen eigenen Stil hat – letztlich zählt die persönliche Vorliebe.

Wenn du Anfänger bist und die Grundlagen verstehen willst, empfehlen wir wärmstens, das kostenlose Sonnenlicht auszunutzen. Wenn du Routine hast, kannst du später in eine gute Indoor-Ausstattung investieren. Denk aber immer daran: Du musst niemanden blind kopieren. Probier verschiedene Produkte und Setups aus, bis du das Passende für dich gefunden hast.

Da haben wir es – alles, was man über die verschiedenen Beleuchtungsmöglichkeiten für Indoor-Grows, Zelte, Schränke, Balkone und sogar zur Unterstützung im Gewächshaus und anderen Outdoor-Situationen wissen sollte. Aber wie sieht es mit der übrigen Ausrüstung aus, die du brauchst, um wirklich erstklassiges Gras anzubauen? Schauen wir weiter...

4. Wesentliche Ausrüstung für den Indoor-Growraum

Okay, jetzt haben wir alles über Lampen geklärt – sehen wir uns den Rest des Equipments an, das du für einen erfolgreichen Indoor-Grow brauchst.

Ein Grow-Bereich

Falls du nicht im Schrank oder im kleinen Zelt anbaust, benötigst du irgendeine Art von Growraum, um deine Pflanzen sicher und unter Kontrolle zu halten. Hier machen viele Grower einen Fehler und unterschätzen die Bedeutung von Luftaustausch, Feuchtigkeits- und Temperaturregelung. Ohne diese grundlegenden Voraussetzungen gedeihen die Pflanzen nicht und könnten durch falsche Luftzirkulation oder Temperaturen sogar Schaden nehmen. Wir empfehlen fast immer, sich ein gutes Growzelt zu gönnen – damit machst du dir das Leben langfristig um einiges leichter.

Luftzirkulation und Luftaustausch

Richtiges Belüften und Luftaustausch sind entscheidend und werden oft unterschätzt. Für Anfänger ist das ein übersehener Punkt, dabei ist er genauso wichtig wie das passende Lichtspektrum und die richtige Durchdringung. Du brauchst einen Abluftventilator, der die warme, feuchte Luft nach draußen befördert. Zuluftventilatoren sind bei kleinen Home-Grows weniger wichtig (spätestens, wenn du auf größere Anlagen umsteigst, werden sie aber nötig), da ansonsten der Ablüfter schon Frischluft ansaugt. Ohne dieses Setup leiden die Pflanzen bald unter verbrauchter Luft, Mangel an CO2 und der Ansammlung von schädlichen Stoffen.

Ebenso wichtig ist es, kleine Umluftventilatoren auf das Blätterdach auszurichten, um eine gleichmäßige Luftbewegung zu gewährleisten. Dann gibt es noch die Aktivkohlefilter: Sie sind extrem wichtig – nicht nur, damit der Geruch deiner Buds nicht nach außen dringt, sondern auch, um die Luft im Growraum zu reinigen. Aktivkohle filtert Gerüche, Schimmel, Bakterien und vieles mehr aus der Luft.

Umweltkontrolle und Überwachung

Die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte müssen unbedingt stimmen, damit Cannabispflanzen optimal gedeihen. Zu viel oder zu wenig schadet und hemmt das Wachstum. Die Temperatur sollte im Bereich zwischen 20°C und 25°C und die relative Luftfeuchtigkeit möglichst zwischen 40% und 60% liegen. Um das zu kontrollieren, brauchst du ein Thermometer und ein Hygrometer. Eventuell benötigst du eine Klimaanlage, einen Heizlüfter, einen Luftentfeuchter oder einen Luftbefeuchter, um das Klima zu regulieren.

Weitere Ausrüstungsgegenstände

Außerdem gibt es eine Reihe nützlicher Utensilien, die jeder Indoor-Grower bereithalten sollte:

 

  • Ein EC- oder TDS-Messgerät zur Überprüfung des Nährstoffgehalts
  • Ein pH-Messgerät
  • Eimer
  • Zeitschaltuhren
  • Netze und Rankhilfen
  • Gießkanne
  • Gartenschere
  • Tabletts
  • Sprühflasche
  • Putzutensilien

5. Fazit

Fassen wir zusammen: Nach dem Vergleich der wichtigsten Lampenarten für den Anbau von autoflowering Cannabis lässt sich mit gutem Gewissen sagen, dass LEDs die beste Wahl sind. Aufgrund ihrer Eigenschaften, Leistung und Langlebigkeit kannst du sicher sein, richtig dicke Buds voller Harz zu ernten.

Allerdings können LED-Systeme für den durchschnittlichen Heimgärtner recht teuer sein – aber keine Sorge, du kannst die gleiche oder sogar noch bessere Qualität wie mit LEDs erzielen, solange du deinen Pflanzen das passende Lichtspektrum und die optimale Lichtintensität zur richtigen Zeit bietest.



Comments

New Comment
Noch keine Kommentare


Select a track
0:00 0:00