Green Crack Auto Cannabis-Sorte: Woche-für-Woche-Anleitung
- 1. Anbauspezifikationen
- 2. Grow-setup
- 3. Keimung und sämlingsphase | woche 1
- 4. Frühe vegetationsphase | woche 2
- 5. Mittlere vegetationsphase | wochen 3–4
- 6. Übergangsphase (vorblüte) | woche 5
- 7. Frühe blüte | wochen 6–7
- 8. Mittlere blüte (bulk-phase) | wochen 8–9
- 9. Reifung und ernte | woche 10 und später
- 10. Ergebnis
- 11. Fazit
Green Crack Auto ist eine legendäre Cannabis-Sorte, die sowohl unter Anbauern als auch Konsumenten sehr beliebt ist. Diese Sorte ist bekannt für ihre aufmunternde und energetische Wirkung und eignet sich daher hervorragend für alle, die einen Kreativitäts- oder Produktivitätsschub benötigen. Ihre dichten, harzigen Blüten verströmen ein unverwechselbares Aroma von tropischen Früchten und Zitrusfrüchten, mit einer süßen und würzigen Note. Green Crack Auto ist zudem einfach anzubauen und bietet eine hohe Ernte, was sie auch für kommerzielle Grower sehr interessant macht. Insgesamt ist die autoflowering Green Crack eine Sorte, die sowohl geschmacklich als auch in der Potenz überzeugt und auf jeden Fall einen Versuch wert ist, wenn Sie eine starke und aromatische Cannabis-Erfahrung suchen.
Für alle, die Green Crack Auto anbauen möchten und nach praktischen Tipps suchen, ist diese umfassende Anleitung ideal. Sie bietet eine detaillierte, wöchentliche Übersicht über den gesamten Wachstumszyklus der Pflanze – von der Samenphase bis zur Ernte – und sorgt so für eine ertragreiche Ernte süßer, fruchtiger Buds.
1. Anbauspezifikationen
Als erstklassige Cannabis-Sorte besitzt Green Crack Auto eine Sativa-dominante Genetik mit 55% Sativa und 45% Indica und sorgt für ein ausgewogenes, belebendes High – perfekt für den Tag. Green Crack Pflanzen erreichen eine stattliche Größe (L) mit einer Höhe von 60–90 cm (24–35 Zoll) und liefern indoor eine Ernte von 350–550 g/m2 (1,1–1,8 oz/ft2), während outdoor 50–200 g (2–7 oz) pro Pflanze möglich sind. Mit einer Blütezeit von 9–10 Wochen ist diese Sorte bestens geeignet, wenn Sie eine schnell blühende Pflanze suchen.

Green Crack Auto glänzt mit einem THC-Gehalt von bis zu 20% und einem CBD-Gehalt unter 1% – eine starke und potente Sorte. Im Geschmack überzeugt sie als köstliche Mischung aus würzigen, fruchtigen, floralen und Mango-Noten, die selbst den anspruchsvollsten Cannabis-Kenner begeistern.
2. Grow-Setup
Green Crack Auto gehört zu den ältesten Kreationen von Fast Buds. Sie hat in der Cannabis-Community viel Aufmerksamkeit erhalten und zahlreiche Grower haben ihre Erfahrungen mit dieser spannenden Genetik geteilt. In diesem Artikel bieten wir einen Vergleich von vier Grow-Tagebüchern an und präsentieren Bilder anderer Anbauer, damit Sie bestens auf Ihren Green Crack Auto Grow vorbereitet sind.
Die folgende Tabelle zeigt die Setups und einige Spezifikationen der vier Grower. Sie bauen ihr Weed auf Flächen vom kleinen Anfängergrowzelt bis hin zum großen semiprofessionellen Growroom an, nutzen jedoch alle ein Coco/Perlite-Gemisch als Medium, das sehr gute Ergebnisse liefert, sobald man sich daran gewöhnt hat.
| Grow-Fläche | Licht | Medium | |
|---|---|---|---|
| A | 0,6 m2 | 150W LED | Coco/Perlite |
| B | 1,49 m2 | 600W HID | Coco/Perlite |
| C | 100 m2 | 150W LED | Coco/Aquapot |
| D | 1,22 m2 | 150W LED | Coco |
Wenn Sie unser Woche-für-Woche-Guide lesen, werden Sie feststellen, dass diese Sorte bemerkenswerte Vitalität und Ertragspotenzial aufweist. Sie gedeiht in unterschiedlichsten Anbaubedingungen und Umgebungen, was sie zu einer sehr vielseitigen Sorte macht.
3. Keimung und Sämlingsphase | Woche 1
Um das Keimen von autoflower Samen zu erleichtern, ist es wichtig, während des Keimvorgangs eine warme und feuchte Umgebung zu gewährleisten. Die idealen Bedingungen liegen bei einer Temperatur von 24–26 °C und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 %. Diese Bedingungen sollten auch in der gesamten ersten Woche nach dem Einpflanzen eingehalten werden.

Der Keimungsprozess der Samen kann ganz einfach sein: Viele Grower legen den Samen einfach zwischen zwei feuchte Papiertücher. Mit dieser Methode können Sie den Fortschritt konstant beobachten. Sobald Sie sehen, dass der Samen aufbricht und eine Keimwurzel bildet, können Sie ihn ins Anzuchtmedium setzen.

Beim Einsetzen des Samens in das Anzuchtmedium ist größte Sorgfalt geboten. Samen sind in dieser Phase sehr empfindlich. Vermeiden Sie es, die Keimwurzel oder den Sämling mit den Fingern zu berühren, um Beschädigungen am Wurzelsystem zu verhindern. Verwenden Sie stattdessen eine Pinzette oder einen kleinen Löffel. So stellen Sie sicher, dass Ihr Sämling die besten Chancen hat, ein gesundes Wurzelsystem zu entwickeln und kräftig zu wachsen.

Jiffy-Pellets sind ebenfalls eine beliebte Methode zur Keimung von Marihuana-Samen. Diese kleinen, gepressten Torfmoos-Pellets bieten hervorragende Feuchtigkeitsspeicherung und Belüftung, sind vorgedüngt und beinhalten so alle Nährstoffe, die die Sämlinge zum Wachsen benötigen. Sie sind einfach zu verwenden und helfen, den Umpflanzschock beim Umsetzen ins Endmedium zu minimieren.

Falls Sie ein Hydro-Grower sind, empfiehlt sich Rockwool als Anzuchtmedium, da es hervorragende Wasserhaltefähigkeit besitzt und den Wurzeln eine gute Belüftung bietet. Überprüfen Sie regelmäßig die Unterseite des Würfels – sobald dort Wurzeln zu sehen sind, ist es Zeit, den Würfel ins DWC-System einzusetzen.

Viele Grower starten ihre Autos in Solo-Cups. Sie können das ebenfalls tun, sollten aber dabei möglichst den Umpflanzschock vermeiden, da dieser das Wachstum von Autoflowers stark verzögern kann. Diese Pflanzen haben eine begrenzte vegetative Phase und können sich keine lange Erholungsphase leisten. Reduzieren Sie daher beim Umpflanzen von einem Topf in den anderen den Schock so weit wie möglich. Ein Grower zum Beispiel setzt einen Einsatz aus Vlies in den Solo-Cup ein, sodass beim späteren Umtopfen die Wurzeln einfach durch das dünne Material wachsen.

In den ersten Tagen benötigen junge Keimlinge wenig Licht und können ruhig in einer Umgebung mit geringer Lichtintensität bleiben. Eine Fensterbank ist zum Beispiel ein idealer Ort, da dort das Sonnenlicht sanft genug ist, um Verbrennungen und Lichtstress zu vermeiden. Sobald die Pflanzen kräftiger werden, sollten Sie sie aber Schritt für Schritt an mehr Licht gewöhnen und etwa ins Growzelt umstellen.

Falls Sie noch wenig Erfahrung beim Cannabis-Anbau haben und nicht wissen, was Sie erwarten können: Machen Sie sich keine Sorgen, wenn das Wachstum des Keimlings zunächst langsam erscheint. Wenn die Blätter aufrecht stehen und Sie täglich kleine Veränderungen beobachten, läuft alles richtig. Die wirklich wichtigen Entwicklungen finden jetzt unterirdisch statt!
4. Frühe Vegetationsphase | Woche 2
In der zweiten Woche nach dem Einpflanzen befindet sich die Autoflower noch in der anfänglichen Entwicklungsphase und ist ziemlich empfindlich. Zu diesem Zeitpunkt wachsen die Blätter rasant und geben mehr Wasser ab als zuvor. Das Wurzelsystem ist aber unter Umständen noch nicht weit genug entwickelt, um ausreichend Wasser zu liefern. Deshalb sollte die Luftfeuchtigkeit weiterhin hoch gehalten werden, damit die Pflanze nicht austrocknet. Cannabis-Keimlinge lieben zudem wärmere Temperaturen – ein wärmeres Klima unterstützt das Wachstum in dieser sensiblen Phase.

In der zweiten Woche zeigt sich dann schon sichtbares Wachstum über der Erde. Am auffälligsten sind dabei die Fächerblätter, die kräftig wachsen sollten. Diese sind für die Photosynthese essentiell, indem sie Lichtenergie in chemische Energie umwandeln und damit das Wachstum unterstützen.

Die richtige Lichtmenge ist entscheidend für ein gesundes Wachstum und die Entwicklung Ihrer Keimlinge. Wichtig ist, ein Gleichgewicht zu finden, sodass das Licht gesundes Wachstum fördert, aber nicht zu viel ist, um Wachstumsstörungen oder Schäden zu vermeiden.
Ein Indikator dafür, ob die Beleuchtung passend ist: Wenn die Pflanzen zu nah an der Lampe stehen, können sie verkümmert aussehen und schlecht wachsen. Sind sie hingegen zu weit entfernt, können sie zu lange Internodien ausbilden und sich stark strecken. Variieren Sie Abstand und Lichtintensität, um das Wachstum zu steuern.

Wenn die Fächerblätter größer werden, sieht man auch das erste Wachstum an den Nodien, also dort, wo die Blattstiele auf den Hauptstamm treffen. Dort entstehen die späteren Seitenzweige – bei buschigeren Pflanzen können diese schon sehr früh rasch wachsen. Das Beobachten dieser Triebe hilft Ihnen, den weiteren Wuchs Ihrer Pflanze vorherzuberechnen und Trainingstechniken besser zu planen.

Wenn Ihre Pflanzen in ausreichend nährstoffreichem Medium wachsen, ist jetzt meist noch keine zusätzliche Düngung notwendig. Überdüngen kann in dieser Phase die Pflanzen sogar schädigen und ihr Wachstum bremsen. Beobachten Sie die Entwicklung genau und geben Sie erst dann Nährstoffe, wenn es der Wachstumsstadium und Gesundheitszustand verlangen.
5. Mittlere Vegetationsphase | Wochen 3–4
Gegen Ende des ersten Monats nach der Keimung wächst Cannabis am stärksten. Jetzt entwickeln sich die größten Fächerblätter und der Zuwachs der neuen Seitenzweige beschleunigt sich deutlich. Damit die Pflanze dieses starke Wachstum fortsetzen kann, benötigt sie jetzt mehr Wasser, Licht und Nährstoffe. Gleichzeitig wird sie jedoch robuster und widerstandsfähiger – perfekte Bedingungen sind also nicht mehr ganz so entscheidend.

Je nach Phänotyp entwickelt Green Crack Auto entweder schmale Sativa-Blätter und eine offene, buschige Struktur oder bleibt kompakter und stämmiger – wie auf den nächsten Fotos zu sehen.

Jetzt ist es bei Indoor-Grows oft sinnvoll, mit Trainingsmaßnahmen zu beginnen, um die geringe verfügbare Höhe optimal auszunutzen und die Blütenspitzen gleichmäßig nah an der Lichtquelle zu halten.

Für das Training Ihrer Autoflowers gibt es viele Methoden. Besonders beliebt ist niedrigschwelliges Tie-Down oder LST, bei dem der Hauptstamm vorsichtig gebogen und fixiert wird, um die Energie auf die Seitenzweige zu lenken. Manche Profis setzen auch auf High-Stress-Techniken wie Entspitzen oder FIMing, um das Seitenwachstum zu fördern.

Auch bei starkem Training wächst Green Crack Auto während der Veg-Phase zügig und füllt rasch den verfügbaren Raum aus.

Um das starke Wachstum zu unterstützen, sollte die Pflanze nun ausreichend Nahrung bekommen – auch wenn Sie mit vorgedüngter Erde arbeiten, ist jetzt meist zusätzliche Düngung erforderlich.
Es ist nicht notwendig, teure Spezialnährstoffe zu kaufen; meist reichen zwei Flaschen – eine für das Wachstum und eine für die Blüte – völlig aus. Gerade für Anfänger ist dies die sicherste Option, da Überdüngung schnell zu Schäden führen kann. Mit Erfahrung können Sie höhere Dosen oder Booster ausprobieren.
Ein Cal-Mag-Produkt (Calcium-Magnesium) wird jedoch für alle Grower dringend empfohlen, da Mängel bei diesen Elementen gerade in Coco-Grows besonders verbreitet sind. Der folgende Düngeplan kann zur Orientierung dienen.

Wir empfehlen insbesondere Anfängern, wann immer möglich auf organische Nährstoffe zu setzen. Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass synthetische Dünger mehr Ertrag bringen – organischer Anbau ist sicherer und gesünder für Pflanzen, reduziert das Risiko einer Überdüngung sowie falscher pH-Werte. Gesunde Pflanzen sorgen letztlich für höhere Erträge!

6. Übergangsphase (Vorblüte) | Woche 5
Jetzt wird es für Cannabis-Grower spannend, denn die ersten Anzeichen der Blüte werden sichtbar. Es ist ratsam, den Düngeplan der veränderten Nährstoffaufnahme der Pflanze anzupassen – jetzt steigt der Bedarf an Phosphor und Kalium. Zugleich benötigt die Pflanze für aktive Seitentriebbildung noch einige Wochen lang ausreichend Stickstoff.
Um eine optimale Blütenentwicklung zu unterstützen, empfiehlt es sich, die Tagestemperatur etwas zu senken und die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Cannabis wächst während der Blütephase ideal bei kühleren und trockeneren Bedingungen.

Wer genau hinsieht, erkennt an den Nodien die ersten weißen Blütenfäden (Pistillen), die sich anschließend auch an den Spitzen zeigen. Bei Autoflower-Sorten muss der Beleuchtungszyklus nicht angepasst werden: Wer bislang 18/6 oder 20/4 verwendet hat, kann problemlos dabei bleiben und die Pflanzen gehen automatisch in die Blüte über.

Die Gelbfärbung der Triebspitzen und das Erscheinen weißer Pistillen sind deutliche Zeichen für den Beginn der Blüte. Diese Gruppen von Blütenfäden werden sich im Verlauf der Blüte zu kräftigen Buds entwickeln – sie werden größer, dichter und ihr Aroma intensiver.

Stellen Sie sicher, dass alle Blütenspitzen ausreichend direktes Licht erhalten. Manchmal müssen Sie dafür Fächerblätter unter das Blätterdach stecken oder ganz entfernen. Wenn Sie mehrere Pflanzen nebeneinander mit unterschiedlicher Höhe haben, gleichen Sie die Blütenspitzen durch das Hochstellen der Töpfe an.

Mit zunehmender Reife steigt der Lichtbedarf der Pflanze. Am einfachsten wird dies indoor durch das Absenken der Lampe erreicht – aber bitte nicht abrupt, damit die Pflanze keinen Schock erleidet. Praktischerweise strecken sich die Pflanzen jetzt ohnehin und wachsen von selbst näher ans Licht.

7. Frühe Blüte | Wochen 6–7
Während der frühen Blütephasen durchläuft die Cannabis-Pflanze große Veränderungen. Sie verlagert den Energieaufwand vom Blatt- und Triebwachstum auf die Entwicklung der Buds. Das bedeutet aber nicht, dass die Pflanzenhöhe stagniert – im Gegenteil, Hauptstamm und Seitentriebe wachsen oft nochmals erheblich!

Die weißen Pistillen an den Spitzen und Nodien sind jetzt zunächst noch klein und unscheinbar, schwellen aber rasch an, verdecken die Stängel und bilden die langen Colas, die Grower so schätzen.

Mit fortschreitendem Reifegrad können Sie jetzt die ersten Trichome auf den umgebenden Blättern erkennen. Diese winzigen Harzdrüsen beinhalten die meisten Cannabinoide und Terpene der Pflanze. Terpene sind flüchtige Aromastoffe, deren Verdunstung nun den charakteristischen Geruch erzeugt. Wer diskret bleiben möchte, sollte spätestens jetzt einen Aktivkohlefilter installieren.

In der Blütephase ändern sich die Nährstoffbedürfnisse der Cannabis-Pflanze deutlich. Während im Wachstum Stickstoff (N) gebraucht wurde, werden jetzt vor allem Phosphor (P) und Kalium (K) benötigt – sie sind für die Blütenbildung essenziell. Zu viel Stickstoff hingegen kann das Budwachstum hemmen.

Unten finden Sie einen Beispiel-Düngeplan für die Blüte, wie ihn ein erfahrener Grower genutzt hat. Für Einsteiger ist es oft ratsam, zunächst bei einem einfachen Schema zu bleiben und erst später mit besonderen Zusätzen zu experimentieren.

Wichtig beim Düngen: Vergessen Sie nicht auf den pH-Wert. Mit synthetischen Düngern ist dessen Überwachung essenziell. Beim organischen Anbau ist das weniger kritisch.

8. Mittlere Blüte (Bulk-Phase) | Wochen 8–9
Wenn die Pflanze in die Phase des schnellen Blütenzuwachses übergeht, muss besonders für konstant viel Wasser und Nährstoffe gesorgt werden, oft sind tägliche Wassergaben nötig. Jetzt steckt die Pflanze all ihre Energie in größere, dichtere Blüten und das Höhenwachstum stoppt. In dieser Phase ist sorgfältige Kontrolle der Luftfeuchtigkeit unerlässlich, da hohe Werte zu Schimmel und Blütenfäule führen können.

Auch die Temperaturkontrolle ist jetzt wichtig. Am besten tagsüber ein paar Grad absenken und nachts etwas kühler. Das hilft, Terpene und Cannabinoide – inklusive THC – zu schützen. Das Endprodukt ist dann geschmackvoller und potenter.

Die Größe und Struktur der Buds hängt jetzt vor allem vom Abstand zur Lichtquelle ab. Die nächsten Bilder zeigen, wie wichtig es ist, alle Blütenspitzen etwa auf gleicher Höhe zu halten.

Auch jetzt am Höhepunkt der Blütenentwicklung ist Green Crack Auto besonders hungrig – geben Sie ausreichend Nahrung, insbesondere Phosphor (P) und Kalium (K). Jetzt kann auch eine spezielle PK-Zugabe sinnvoll sein – hierfür gibt es viele Produkte am Markt.

Bei guter Nährstoffversorgung und Licht kann Green Crack Auto riesige Ausmaße erreichen. Meist endet das Strecken der Autoflowers etwa in Woche 8, einzelne Pflanzen können aber noch länger wachsen. Hier der Höhenvergleich für unsere vier Grows – von der Keimung bis zur Ernte:

Wer Green Crack Auto ohne viel Training naturnah wachsen lässt, sollte die Zweige abstützen – andernfalls kippt die Pflanze womöglich aufgrund der schweren Buds um (wie unten zu sehen).

9. Reifung und Ernte | Woche 10 und später
Weniger erfahrene Grower ignorieren die letzten Wochen oft und ernten zu früh – so verschenkt man Ertrag! Lassen Sie Ihre Pflanze bis zum Schluss stehen: In den letzten Tagen gewinnen nicht nur die Buds an Größe, auch die psychoaktive Wirkung steigt. Aber: je größer die Blüten, desto größer das Schimmelrisiko.

Irgendwann stellen Sie fest, dass Ihre Blüten nicht mehr anschwellen und sich nichts verändert. Jetzt fragen Sie sich, ob die Erntezeit gekommen ist. Aber: Entscheidend ist nicht nur die Größe der Buds, sondern weitere Anzeichen für den richtigen Zeitpunkt.

Ein Zeichen für die Endphase ist das Vergilben der Blätter, besonders der älteren am unteren Pflanzenbereich. Durch Abbau von Chlorophyll und „Kannibalisieren“ des gespeicherten Stickstoffs beginnt das typische Herbstbild. Wandert dieser Prozess nach oben, signalisiert das die nahende Ernte.

Natürlich können Blätter auch anders verfärben: Die nächsten Fotos zeigen Mängel (neben Stickstoff – das ist in dieser Lebensphase normal), aber auch das Durchschimmern bunter Anthocyane, die das wunderschöne herbstliche Erscheinungsbild komplettieren.

Am eindeutigsten zeigen aber die Trichome an, ob der richtige Zeitpunkt zum Ernten gekommen ist: Sind die meisten Trichome noch klar, ist die Reife noch nicht erreicht. Werden sie milchig-trüb, sind die Cannabinoid- und THC-Werte am Gipfel.
Später wandelt sich THC zu Cannabinol, die Wirkung wird weniger psychoaktiv, mehr sedierend. Das zeigt sich in amberfarbenen Trichomen. Manche Konsumenten bevorzugen dieses entspannte, schläfrig machende High, doch die meisten ernten bei überwiegender Trübung und nur wenigen amberfarbenen Trichomen.

Mit bloßem Auge ist dies nicht zu erkennen; Sie brauchen dafür eine Lupe (ab 60-fach). Beobachten Sie den Reifegrad und wählen Sie den richtigen Moment, um mit dem Spülen zu starten. Dabei geben Sie nur noch klares Wasser ohne Dünger – in Erde ca. zwei Wochen lang. Damit werden sämtliche Salzablagerungen ausgespült. Das Endprodukt wird sauberer, geschmackvoller und bekömmlicher. Keine Sorge: Jetzt färben sich die Blätter noch schneller.

Sobald Ihre Pflanze fertig gespült und auf dem Gipfel ihrer Potenz ist, schneiden Sie sie und hängen Sie sie zum Trocknen auf.
10. Ergebnis
In den für diese Woche-für-Woche-Anleitung ausgewählten Grows zeigte Green Crack Auto ein außergewöhnliches Ertragspotenzial. Allerdings waren die Grower allesamt erfahren und wählten als Medium Coco, das üblicherweise höhere Ernten als Erde ermöglicht. Dennoch lässt sich das Potenzial von Green Crack Auto nicht leugnen.

Grower A erzielte trotz nur 150W LED-Leistung ein sensationelles Ergebnis – 290 g (10,23 Unzen) von nur einer Green Crack Auto in 13 Wochen ab Samen. Die Buds waren beim Trocknen eher fluffig und blättrig – typisch für Sativa-dominante Sorten – was sich aber durch das hohe Endgewicht und die tolle Rauchqualität mehr als ausgleicht.

Grower B lag sogar noch höher – 381 g (13,42 Unzen) trockenes Bud. Auch wenn wir den stundenlangen Trimm-Aufwand am Erntetag nicht beneiden!

Auch Grower C konnte sich nicht beklagen – 338 g (11,92 Unzen) getrocknetes und gereiftes Cannabis. Dabei handelte es sich um eine Indoor-Pflanze, die jedoch mit sattem Licht und Platz eher wie Outdoor gewachsen ist.

Grower D erzielte ein moderateres Ergebnis – 268 g (9,45 Unzen) – aber auch das ist beachtlich.

Alle vier Grows und auch alle weiteren Berichte zeigen: Green Crack Auto ist eine potente Sativa-dominante Sorte mit starkem mentalen High, belebender Wirkung und liefert Energie, Kreativität und Fokus. Sie ist am besten für den Tag und erfahrene Nutzer:innen geeignet. Geruchs- und Aromaprofil sind zitronig, süß und tropisch, dazu gesellen sich Pinien- und Erdtöne. Die Wirkung ist stark, aber nicht überfordernd – optimal für alle, die ein klares, energetisierendes High suchen.

10. Fazit
Von den vier Green Crack Grows in unserem Guide war nur bei einer Pflanze ein kompakter, typisch indoorförmiger Blütenaufbau zu finden – rund und dicht. Eine weitere Pflanze blieb moderat buschig, bildete aber Super-Colas, dick, fast kugelrund und mit etwas Foxtailing. Die anderen beiden Green Cracks zeichneten sich durch enorme Größe, wahnsinnig viele Seitenzweige, deutlich längere Blütezeit und lange, speerförmige Buds aus.
Wenn Sie Green Crack Auto als nächste Sorte wählen, sollten Sie auf eine große Pflanze gefasst sein, die Ihr Zelt an die Kapazitätsgrenze bringt. Vielleicht wächst sie doch kompakter – doch besser vorbereitet als zu überrascht!
Auch Geduld ist angebracht – trotz beeindruckender Wachstumsgeschwindigkeit will diese Sorte Zeit, um ihr gewaltiges Gerüst zu bauen und riesige Colas zu produzieren. Praktisch bedeutet das eventuell ein paar Extrawochen für Sie.
Abgesehen davon ist Green Crack Auto eine Cannabis-Sorte, die Sie unbedingt ausprobieren sollten. Mit ihren massiven, harzigen Buds und der einfachen Aufzucht bietet diese autoflowering Sorte hohe Erträge und ist daher perfekt für kommerzielle Grower geeignet. Ihr belebendes, energetisches High macht sie zu einer tollen Sorte für kreative und produktive Aktivitäten. Dazu gibt es ein einzigartig fruchtig-zitroniges Aroma mit süß-würziger Note. Durch ihren hohen THC-Gehalt verspricht sie ein kräftiges, geschmackvolles Cannabis-Erlebnis – eine perfekte Wahl für Liebhaber potenter Sorten. Viel Spaß beim Anbauen!
Comments