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Verursacht das Rauchen von Weed am Abend einen Kater am nächsten Morgen?

Author
Medizinisch überprüft von Michael Matthews, M.D.
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Autor Sam North
11 August 2022
Wie das Rauchen von Cannabis den Nutzer am nächsten Tag beeinflussen kann und wie sich das von einem klassischen Alkoholkater unterscheidet.
11 August 2022
7 min read
Verursacht das Rauchen von Weed am Abend einen Kater am nächsten Morgen?

Inhalt:
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  • 1. Effekte eines cannabis-katers
  • 2. Wissenschaftliche forschung zum cannabis-kater
  • 3. Was hilft gegen den cannabis-kater?
  • 4. Sind stoneovers komplett vermeidbar?
  • 5. Die besten fast buds strains für die nacht
  • 6. Fazit

Kater – normalerweise verbindet man sie mit einer durchzechten Nacht, aber kann eine große Rauchsession mit Joints oder Bowls dich am nächsten Morgen auch ziemlich mitnehmen? Das hängt ganz davon ab, wen du fragst. Jeder kennt diesen alten, erfahrenen Kiffer, der behauptet, dass Weed keinen Kater verursacht – aber aus eigener Erfahrung können wir sagen: Das stimmt nicht immer zu 100%. 

Klar, das Gefühl eines krassen Alkoholkater unterscheidet sich deutlich vom guten alten „Stoneover“, aber wir würden lügen, wenn wir nicht zugeben würden, dass man manchmal etwas langsamer in den Tag startet. Der neblige Morgen nach einer langen Session ist wohl den meisten bekannt, also werfen wir einen Blick auf die Wissenschaft hinter dem Weed-Kater (so selten sie auch ist) und was wir tun können, um die Symptome am nächsten Tag möglichst gering zu halten. 

Bevor wir weitermachen, definieren wir kurz, was ein Kater eigentlich ist…

Das Wort Kater ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für die unangenehmen körperlichen Nachwirkungen übermäßigen Alkoholkonsums (oder auch den übermäßigen Konsum anderer psychoaktiver Substanzen). Der weniger bekannte medizinische Begriff für dieses Phänomen ist Veisalgia. Kater sind der Fluch aller Feiernden, seit der Mensch sein erstes Glas getrunken hat. Aber gibt es historische Aufzeichnungen von Weed-Katern? Kurz gesagt: nein, nicht wirklich.

Cannabis wird seit Jahrhunderten als Medizin und Genussmittel verwendet, erstmals dokumentiert im Jahr 2737 v. Chr. durch den chinesischen Kaiser Shen Neng. Seitdem nutzen Menschen weltweit Cannabis aus verschiedenen Gründen – sei es religiös, medizinisch oder einfach aus Freude am Gefühl. Meist weisen historische Dokumente auf den medizinischen Nutzen hin, aber das heißt nicht, dass es bei starkem Konsum nicht auch hangover-ähnliche Symptome geben kann.

1. Effekte eines Cannabis-Katers

Obwohl nur wenige wissenschaftliche, peer-reviewte Studien zu den Auswirkungen einer Weed-Nacht auf den nächsten Tag existieren (dazu später mehr), gibt es natürlich jede Menge Erfahrungsberichte. Für manche Cannabiskonsumenten kann der nächste Tag nach einer großen Session ziemlich benebelt sein. Eines der Hauptsymptome ist „Cottonmouth“, also trockener Mund – von Wissenschaftlern Xerostomie genannt. Das entsteht, wenn die Speicheldrüsen nicht genügend Speichel produzieren. Das ist beim Kiffen recht häufig der Fall und kann sich bis in den nächsten Morgen ziehen. Außerdem kann man sehr schläfrig aufwachen, mit trockenen, kratzigen Augen, brummendem Kopf und eventuell leicht gereiztem Magen – was den Morgen noch unangenehmer macht.

 

Verursacht das Rauchen von Weed am Abend einen Kater am nächsten Morgen: Effekte des Cannabis-Katers

Die meisten intensiven Konsumenten kennen wahrscheinlich den nebligen Morgen nach der Session.
 

Das sind alles häufige Nebenwirkungen beim Konsum von Cannabis, aber sie werden streng genommen nicht als Kater im klassischen Sinne definiert. Ein Cannabis-Kater wird vermutlich durch Dehydrierung ausgelöst, da Cannabis die Urinproduktion steigert, was bei fehlender Flüssigkeitszufuhr zu Dehydrierung führen kann. Wir empfehlen immer, beim Rauchen deiner Lieblingssorte eine Wasserflasche griffbereit zu haben und vor dem Schlafengehen ein großes Glas Wasser zu trinken. Diese kleine Änderung hat bei uns einen enormen Unterschied gemacht, wie man sich nach einer langen Rauch-Nacht fühlt.

2. Wissenschaftliche Forschung zum Cannabis-Kater

Wie schon erwähnt, gibt es nur wenige peer-reviewte Studien zu diesem Thema, aber ein paar Forschungsergebnisse wollen wir kurz vorstellen. Die erste Studie, die wir nennen können, stammt aus dem Jahr 1985. Hierbei wurden 13 männliche Teilnehmer mit täglicher Cannabis-Erfahrung untersucht, um herauszufinden, welche kognitiven Veränderungen am Tag nach dem Kiffen messbar sind. Die Hälfte der Teilnehmer bekam Cannabisjoints, die andere Hälfte ein Placebo. Direkt nach dem Rauchen folgte eine Testreihe zu Gedächtnis, Erinnerungsvermögen und Zeitmanagement. 

Anschließend durften sie schlafen wie sonst auch und wurden am nächsten Morgen (neun Stunden später) erneut getestet. Die Effekte am nächsten Morgen waren zwar nicht so ausgeprägt wie direkt nach dem Konsum, aber die Forscher stellten fest, dass die THC-Gruppe anders reagierte als die Placebo-Gruppe. Auch wenn der Bericht nicht ins Detail geht, deutet das darauf hin, dass starkes Kiffen durchaus am nächsten Tag Nachwirkungen (Kater) verursachen kann. 

 

Verursacht das Rauchen von Weed am Abend einen Kater am nächsten Morgen: wissenschaftliche Forschung

Trotz einiger wissenschaftlicher Hinweise besteht weiterhin großer Forschungsbedarf, bevor klare Aussagen getroffen werden können.
 

Eine weitere Studie aus den frühen 90ern brachte ähnliche Ergebnisse. Die Schlussfolgerung war allerdings etwas unklarer als bei der älteren Studie. Und in einer Studie aus 2017 zur Verwendung von THC bei chronischen Schmerzen berichtete ein Proband, sich am Morgen nach dem Konsum extrem müde gefühlt zu haben. Es gibt also erste Hinweise, dass Cannabiskonsum beeinflussen kann, wie man sich am Morgen fühlt – es braucht aber deutlich mehr Forschung, bevor man hiermit allgemein gültige Aussagen treffen kann. 

3. Was hilft gegen den Cannabis-Kater?

Weed-Kater können nervig sein, sind aber selten so offensichtlich oder akut wie ein ausgewachsener Alkoholkater nach einer langen Nacht. Es gibt jedoch ein paar Tipps, mit denen du die Nachwirkungen des Konsums etwas abmildern kannst:

 

  • Hydriert bleiben ist das A und O – Trink reichlich Wasser, sowohl während des Rauchens als auch davor. Viel trinken ist der wichtigste Tipp, um sich am nächsten Tag wohlzufühlen, ganz egal, was du gemacht hast.
  • Vermeide Weed mit sehr hohem THC-Gehalt spätabends – Je höher der THC-Gehalt, desto stärker treten am Folgetag Nachwirkungen auf. Halte dich abends lieber an Sorten mit niedrigerem THC-Gehalt oder rauch kleinere Mengen. Alternativ probiere eine Sorte mit ausgewogenem THC-/CBD-Verhältnis aus. In der Tabelle unten findest du unsere Lieblingsstrains für die Nacht.
  • Iss etwas, bevor du rauchst – Ein voller Magen kann die Wirkung abmildern und hilft dir beim Einschlafen. Wir raten nicht dazu, sich mit Junkfood vollzustopfen, denn das belastet in der Nacht oft zusätzlich den Magen. Ein kleiner Snack – etwa Obst – reicht meist, um sich morgens besser zu fühlen.
  • Plane deine Session nach deinem Schlafrhythmus – Wenn du früh raus musst, verzichte auf Cannabis in den letzten Stunden vor dem Zubettgehen. Auch wenn Cannabis-Kater nicht so erforscht sind wie Alkoholkater, scheinen sie laut Erfahrungsberichten durchaus real zu sein – vor allem, wenn du am nächsten Tag fit sein willst.

 

Wenn du morgens besonders vernebelt wach wirst, kannst du Folgendes probieren, um wieder klarzukommen –

 

  • Dusche gehen – Eine heiße Dusche wirkt Wunder gegen Kopfweh, öffnet die Poren und die Atemwege.
  • In Bewegung kommen – Nichts hilft besser als ein flotter Spaziergang oder sogar ein kleiner Lauf am Morgen. Die Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und kann den Unterschied machen.
  • Kaffee kochen – Klar, aber das Koffein am Morgen vertreibt garantiert den Nebel. Kein Kaffeetrinker? Schwarzer Tee enthält auch Koffein, und selbst ein koffeinfreies Heißgetränk hilft oft. Unser Tipp: Ingwer-Zitronen-Aufguss.
  • Ein paar Advil nehmen – Paracetamol oder Ibuprofen helfen sicher und effektiv gegen Kopfschmerzen am Morgen.
  • Ein leichtes, gesundes Frühstück – Eine gute Mahlzeit kurbelt den Stoffwechsel an und beugt Übelkeit vor. Auch wenn der Cannabis-Kater nicht so erforscht ist wie der Alkoholkater, zeigen Erfahrungen: Ein leichtes Frühstück kann den ganzen Tag retten. Ein Glas frisch gepresster O-Saft schadet nie.
  • Hydratisieren! – Ja, wir sagten es schon, aber genug Wasser trinken macht wirklich einen enormen Unterschied – sowohl am Abend als auch morgens. Das Erste, was du nach dem Aufwachen tun solltest: Glas füllen und trinken. Und gleich nochmal nachlegen – Hydrohomies forever.

4. Sind Stoneovers komplett vermeidbar?

Wie beim klassischen Alkoholkater gilt auch hier: Die einzige 100%-Garantie für einen katerfreien Morgen ist, abends kein Weed zu rauchen. Aber du kannst einige Maßnahmen treffen, um das Risiko zu senken. Die Forschung steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber ein paar Tipps helfen vielen. Allerdings ist auch klar: Ein Patentrezept gibt es bislang nicht.

 

Verursacht das Rauchen von Weed am Abend einen Kater am nächsten Morgen: Sind Stoneovers komplett vermeidbar?

Der einzige Weg, einen Stoneover 100%ig zu verhindern, ist, am Vorabend kein Weed zu konsumieren.
  

Wir haben es schon gesagt und sagen es nochmal: Trink genug. Das macht einen riesigen Unterschied. Wenn du ein paar Tage die Woche auf Cannabis verzichtest, tu dir selbst einen Gefallen! Das gibt deinem Körper genug Zeit, das THC zu verarbeiten – THC ist fettlöslich und bleibt deshalb länger im Körper als andere Rauschmittel. Misch kein Weed mit anderen Substanzen, vor allem nicht, wenn du schon betrunken bist! Denk an den Spruch: „Weed vor Bier, das rat ich dir.“

5. Die besten Fast Buds Strains für die Nacht

Wir bei Fast Buds bieten eine riesige Auswahl an Sorten – alle autoflowering. 

Was ist eine autoflowering Sorte? 

Eigentlich ganz einfach: Reguläre Cannabispflanzen (genannt Photoperiod-Sorten) reagieren auf Veränderungen im Lichtzyklus und benötigen je nach Wachstumsphase bestimmte Lichtmengen. Das macht die Beleuchtung von Pflanzen in verschiedenen Entwicklungsstufen im selben Raum schwierig – besonders, wenn du verschiedene Strains parallel anbauen willst. Bei autoflowering Strains ist das anders: Wie der Name sagt, wechseln Autos unabhängig vom Licht automatisch von Wachstum in die Blütephase, egal wie viele Lichtstunden sie pro Tag bekommen. Das macht den Anbau deutlich einfacher, weil du dir um Lichtpläne keine Sorgen machen musst.

Kurz gesagt: Autoflowering Cannabis ist perfekt für alle, die wenig Zeit oder wenig Erfahrung haben. Der Job als Grower wird so viel leichter und du kannst in jedem Growraum mit minimalem Aufwand regelmäßig ernten. Für alle Vorteile von Autoflowering und wie du startest, schau in diesen Guide rein. Und jetzt zu den Highlights: Unsere liebsten Cannabis Strains für die Nacht! Hier sind drei unserer persönlichen autoflowering Favoriten für eine abendliche Session:

 

Sortenname THC CBD Gene Outdoor Ertrag Indoor Ertrag Seed-to-Harvest
CBD Auto 1:1 (CBD Crack)  7% 7% Sativa 35% / Indica 65% 50 – 170 gr/Pflanze 450 – 550 gr/m2 9 – 10 Wochen
White Widow Auto  Bis zu 20% Weniger als 1% Sativa 30% / Indica 70% 50 – 170 gr/Pflanze 400 – 500 gr/m2 9 Wochen
CBD Auto 20:1  0,3 - 0,85% 10 - 20% Sativa 50% / Indica 50% 50 – 170 gr/Pflanze 350 – 450 gr/m2 9 – 10 Wochen

 

CBD Auto 1:1 (CBD Crack) ist die perfekte Sorte für die Nacht dank ausgewogenem CBD:THC-Verhältnis. White Widow Auto ist ein Klassiker mit ca. 20% THC und angenehm entspannender Wirkung. CBD Auto 20:1 ist optimal für alle, die ausschließlich einen medizinischen Effekt wollen, ohne am nächsten Morgen einen Weed-Kater befürchten zu müssen!

6. Fazit

Das war’s – die Forschung steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber offensichtlich kann eine ausgiebige Session vor dem Einschlafen dazu führen, dass du am nächsten Tag etwas benebelt bist. Zum Glück ist ein Weed-Kater längst nicht so heftig wie ein Morgen nach zu vielen Drinks.

Meist reicht ein Spaziergang, eine heiße Dusche und ein starker Kaffee – und vergiss nicht, ausreichend zu trinken! Was meinst du? Kennst du Stoneovers? Hast du einen Geheimtipp, den wir nicht genannt haben? Schreib uns unten in die Kommentare.



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